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Intimpiercings:                                        

(Download Pflegeanleitung)

 

Bei allen Intimpiercings muß extrem auf die Pflege geachtet werden. Hygiene, regelmäßiges desinfizieren und möglichst wenig Reizung sind oberstes Gebot.

An den Stellen, wo es möglich ist mit einem sterilen Wundpflaster abdecken.

Auf Sex muß in den ersten 4- 6 Wochen ebenfalls verzichtet werden.

 

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-Frenum (Vorhautbändchen)

  
 

Das  Piercing wird etwas unterhalb des Frenum gesetzt, um mögliches Ausreißen zu vermeiden. Es ist relativ unkompliziert zu machen und auch wenig schmerzhaft.

Die Verheilung bereitet ebenfalls selten Probleme.

 Schmerzfaktor: wenig schmerzhaft

 Abheilung: 2 – 4 Wochen

 

-Prinz Albert

Dies ist wohl das bekannteste Intimpiercing, es verläuft entlang der Harnröhre und tritt an der Unterseite beim Frenum (Vorhautbändchen) wieder aus.

Es ist recht schmerzhaft und deshalb nicht unbedingt als Einsteigerpiercing geeignet.

An der richtigen Stelle gesetzt ist mit einer nicht allzu großen Schwellung in den ersten Tagen und Nachblutungen zu rechnen.

Diesen Piercing dehnt sich sehr schnell und leicht, so dass man ohne Probleme auch dickere Ringe tragen kann.

 Schmerzfaktor: richtig heftig

 Abheilung: 4 – 6 Wochen

 

-Hafada-Piercing (Hodensack)

 

Ein Intim-piercing des männlichen Hodensacks.

Ähnlich dem Frenum-piercing, da die Haut an dieser Stelle recht dünn ist.

Kann je nach Lage beim verheilen mehr oder weniger Probleme machen.

Eignet sich gut zum dehnen und wird ähnlich dem Vorhaut-piercing oft paarweise gestochen


Schmerzfaktor: wenig schmerzhaft

Abheilung: 4 – 6 Wochen

 

 

-Vorhaut

Ebenfalls ein nicht allzu kompliziertes Piercing der männlichen Vorhaut.

Eignet sich gut zum dehnen und wird oft paarweise, bzw. in Reihe gestochen.

Bereitet selten Probleme beim Verheilen.

 Schmerzfaktor: wenig schmerzhaft

 Abheilung: 2 – 4 Wochen

 

 

-Genital Beading („genital Perlen“)

 
  

Genital Beadings sind kleine Kugel- oder Stabimplantate im Schaftbereich des Penis. Um diese Implantate einzusetzen, wird ein kleiner Einschnitt in die Haut am Schaft gemacht, unter der Haut wird eine Tasche stumpf präpariert und dann das sterile Implantat eingesetzt.
Der Schnitt wird anschließend mit Steristrips geklebt oder genäht. Die Implantate werden von außen mit Klebebändern fixiert, damit sie in Ruhe eingekapselt werden können.
Diese Art von Eingriff kommt aus dem pazifischen Raum und ist heutzutage noch immer in Japan sehr populär ("Yakuza Beads").
 

 

               ♀

 

-Klitoris-Vorhaut


  
 

Diese Piercing hat, im Gegensatz zu den anderen möglichen weiblichen Intimpiercings nicht nur einen optischen Effekt, ist jedoch aus anatomischen Gründen nicht bei jeder Frau machbar.(wie bei vielen Intimpiercings bei Frauen)

Wird es vertikal gesetzt, sollte die Schmucklänge so gewählt werden, dass die untere Kugel direkt auf dem Kitzler aufliegt.

Wenn es horizontal gestochen wird, sollte (nach dem Verheilen) ein BCR /Klemmkugelring eingesetzt werden, dessen Größe so gewählt wird, das die Kugel  ebenfalls auf dem Kitzler aufliegt.

Da die Kitzlervorhaut recht dünn ist, ist dieses Piercing wenig Schmerzhaft und bereitet auch beim Verheilen selten Probleme.

 Schmerzfaktor: wenig schmerzhaft

 Abheilung: 2 – 4 Wochen

 

 

-Klitoris-Piercing

 

Für diese Piercing sind bestimmte anatomische Voraussetzungen nötig

So muß, unter anderem, der Kitzler eine ausreichende Größe haben.

Es ist recht schmerzhaft und  kann zu einer Überreizung kommen, die vielen Frauen unangenehm ist.

 Schmerzfaktor: richtig schmerzhaft

 Abheilung: ca. 4 Wochen

 

 

-Christina Piercing

Das Christina Piercing ist mehr oder weniger ein Oberflächenpiercing und verheilt dementsprechend schlecht und langsam.

Wie einige andere Intimpiercings ist es, aus anatomischen Gründen, nicht bei jeder Frau durchführbar.
Die Platzierung erfolgt von der Falte, die die äußeren Schamlippen am oberen Ende bilden bis zum Schamhügel.
Dieses Piercing hat beim Sex keinerlei Funktion es kann sogar unangenehm für die Frau sein, wenn darauf Druck ausgeübt wird (passiert auch beim Tragen von engen Hosen), außerdem erschwert dieses Piercing die Intimrasur.

 Schmerzfaktor: durchschnittlich gleichzusetzen mit Bauchnabelpiercing
Abheilung: mindestens 2 bis 3 Monate)

 

-Innere Schamlippe

 

Das Piercen der inneren Schamlippe ist relativ unkompliziert zu machen und auch wenig schmerzhaft. Es ist, je nach Anatomie, nicht bei jeder Frau möglich.

Diese Piercing wird meist paarweise gesetzt.

Die Verheilung bereitet  selten Probleme.

 Schmerzfaktor: wenig schmerzhaft

 Abheilung: 2 – 4 Wochen

 

 

-Äußere  Schamlippe

 

Dieses Piercing ist bei jeder Frau möglich.

Da die Haut der äußeren Schamlippe etwas dicker ist als zum Beispiel die innere Schamlippen oder die Kitzlervorhaut ist es auch etwas schmerzhafter.

Auch die Verheilung ist etwas langwieriger, da durch die Kleidung eine dauerhafte Reizung entsteht. Um dem entgegenzuwirken, am besten in der ersten Zeit, nicht allzu eng anliegende Kleidung wählen.

 Schmerzfaktor: im mittleren Bereich

 Abheilung: 6 – 8 Wochen

 

 

 
fuerweb28

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